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Katalog der UB Siegen

Aktuelle Veranstaltungen

Freitag, 27. Oktober 2017, 19 Uhr, FoKoS

In Zusammenarbeit mit dem ForschungsKollegSiegen

VOICES

Musiktheatralisches von Keiko Abe, John Cage und Marco Hoffmann

Robin Fuchs und Felix Ludewig, Schlagzeug

Eva Brandsch, Stimme

Exotisch, experimentell und extraterrestrisch – mit diesen drei Schwerpunkten setzt sich das Konzert VOICES auf ganz verschiedenen Weisen mit dem Thema Stimmen musikalisch auseinander. Drei Studierende des Fachs Musik der Universität Siegen entführen dabei jeweils in ganz eigene, fremde Klangwelten. In Voice Of Matsuri Drums der asiatischen Komponistin Kaiko Abe beschwört Robin Fuchs auf einem Marimbaphon die fidelen Klänge der Matsuri-Volksfeste in Japan herauf. Durch teils ungewöhnliche Techniken werden dem Stabspiel so in der Tat trommelartige Rufe entlockt, die der japanischen Kultur eine Stimme geben. Ganz anders gestaltet sich der Zugang in John Cages Aria, dargeboten von Eva Brandsch. Der Solosängerin fällt hier die schwierige Aufgabe zu, gleich zehn verschiedene Gesangsstile miteinander zu kombinieren. Dabei schlüpft die Sängerin wechselweise in verschiedene Rollen, vereint Jazz- und Schlagerattitüden, Gebärden einer hysterischen Operndiva und Laute allerlei Couleur – Stimmakrobatik pur. Das Stück …Kontakt…streifend…über Sternenvölker… von Marco Hoffmann, ehemaliger Student und aktuell Mitarbeiter im Fach Musik, erlebte erst kürzlich seine Uraufführung durch Felix Ludewig, der hier eine breite Palette an Schlaginstrumenten bedient. Mit allerlei Mitteln kommentiert der Schlagzeuger eine Tonbandspur, in der klangliche Fetzen und Schnipsel durcheinanderschwirren und beinahe wie von einer Antenne, die in den kosmischen Raum hört, empfangen werden. Alle drei teils theatralischen, teils witzigen und innovativen Versuche über das Untersuchungsfeld Stimme garantieren ein spannendes Musikerlebnis.

Voices

Foto: Peter Brandsch

Mittwoch, 22. November 2017, 20 Uhr, Apollo-Theater

In Zusammenarbeit mit dem Apollo-Theater und dem International Office der Universität Siegen

SZYMANOWSKI QUARTETT

Neue Musik aus Polen

Werke von Marcin Markowicz, Wolfgang Amadeus Mozart, Krzysztof Penderecki und Franz Schubert

Eintritt: 19 / 11 €

Mit seinen Kompositionen "Anaklasis" und "Threnos", einem orchestralen Klagegesang für die Opfer des Atombombenabwurfs auf Hiroshima, leitete Penderecki Anfang der sechziger Jahre einen Paradigmenwandel in der Entwicklung der Neuen Musik ein, die von der strukturell orientierten seriellen Musik zur Klangkomposition führte, Musik, die den Klang erforscht und gestaltet, ihn als Träger musikalischer Botschaften nutzt. Durchaus wesentlich war Penderecki dabei auch die inhaltliche und emotionale Dimension seiner Musik, und in diesem Sinn hat er seither komponiert - seine Musik versucht und vermag es, den Hörer emotional zu erreichen, was Penderecki zu einem der meistgespielten zeitgenössischen Komponisten werden ließ. Sein drittes Streichquartett steht im Mittelpunkt des Konzerts, das mit Mozart und Schubert zwei österreichische Klassiker Neuer Musik aus Polen gegenüberstellt. Da liegt es nahe, dass der Abend vom Szymanowski Quartett gestaltet wird, das sich seit 1995 durch seinen sensiblen Klang und seine unerhörte Partuiturtreue Weltgeltung verschafft hat.

Szymanowskiquartett

Foto: Florian Graser

Donnerstag, 30. November 2017, 19 Uhr, Nikolaikirche

In Zusammenarbeit mit der Kantorei Siegen

WASSER

Eine halbe Stunde Orgelmusik

Werke von Olivier Messiaen und Johann Sebastian Bach

Martin Herchenröder, Einführung und Orgel

Es fließt, es springt, es gurgelt, es braust, es rauscht: Wenn sich Wasser bewegt, kann man es hören, und so faszinierte die Darstellung von Wasser von jeher auch Komponisten. Wassermusik für Orgel hat es zudem mit einem theologischen Thema zu tun: Hier geht es um die Bedeutung von Wasser, etwa als Symbol der Taufe. Das Konzert versammelt Werke von Olivier Messiaen und Johann Sebastian Bach, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Wasser beschäftigen und dabei die vielfältigen klanglichen Möglichkeiten der Orgel einsetzen, um das Phänomen sinnlich und geistlich erfahrbar zu machen. "Eine halbe Stunde Orgelmusik" ist ein Konzertformat, das die Kantorei Siegen und das Studio für Neue Musik der Universität einmal jährlich gemeinsam anbieten: Eine kurze Einführung öffnet Hörperspektiven, anschließend erklingen Musikwerke aus alter und aus neuerer Zeit zu einem gemeinsamen Thema.

Martin Powerplay

Foto: Armin Zedler

Donnerstag, 25. Januar 2018, 20 Uhr, Musiksaal der Universität

MAGIC FLUTE

Musik von Trevor Barca, Brian Ferneyhough, Martin Herchenröder, Motoharu Kawashima, Younghi Pagh-Paan, Giacinto Scelsi, Laurie Schwartz und Toru Takemitsu

Carin Levine, Einführung und Flöte(n)

Carin

Foto: Knut Lohmann

Freitag, 26. Januar 2018, 14 Uhr, Musiksaal der Universität

Workshop Querflöte

Carin Levine

Donnerstag, 1. Februar 2018, 20 Uhr, Museum für Gegenwartskunst

...ALLES IM FLUSS...

Klänge zur Ausstellung "Takako Saito"

Performance von Studierenden der Universität Siegen

Leitung: Martin Herchenröder und Marco Hoffmann

Donnerstag, 19. April 2018, 20 Uhr, Musiksaal

stille laute - laute stille

Musik von Roman Haubenstock-Ramati und Christian Wolff

Studierende des Fachs Musik

Leitung: Thorsten Wagner

Donnerstag, 7. Juni 2018, 20 Uhr, Musiksaal der Universität

HOMMAGE À ISANG YUN

Friedrich Gauwerky, Einführung und Violoncello

Gauwerky_II

Foto: Martin Herchenröder

Samstag, 23. Juni 2018, 20 Uhr, Martinikirche

In Zusammenarbeit mit dem Bachchor Siegen

HAMLET

Orgel - Schauspiel - Tanz

The Davidsson Organ and Dance Collaborative (Göteborg - Helsinki - Kopenhagen - Stockholm)

Es ist eines der interessantesten Orgelprojekte dieses Jahrzehnts und sorgte im Sommer 2016 auf der jährlichen nationalen Zusammenkunft der American Guild of Organists in Houston, TX für Furore: Die Davidsson Dance Organ and Collaborative um den charismatischen Organisten Hans Davidsson und seine Söhne, die Tänzer Gabriel und Jonatan Davidsson, haben William Shakespeares berühmtes Drama um den dänischen Köngissohn in eine Fassung für Tänzer und Schauspieler gebracht. Das Besondere daran: Getanzt wird zu Klängen zeitgenössischer und barocker Orgelmusik - live. Jetzt kommt das faszinierende Projekt in die Siegener Martinikirche und stellt die alte, bedeutsame Frage: Sein oder Nichtsein?

Die Veranstaltungen im "Studio für Neue Musik" werden in diesem Jahr unterstützt durch

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