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Katalog der UB Siegen

Aktuelle Veranstaltungen

Donnerstag, 25. Januar 2018, 20 Uhr, Musiksaal der Universität

MAGIC FLUTE

Musik von Trevor Barca, Brian Ferneyhough, Martin Herchenröder, Motoharu Kawashima, Younghi Pagh-Paan, Giacinto Scelsi, Laurie Schwartz und Toru Takemitsu

Carin Levine, Einführung und Flöte(n)

Sie ist eine der international Angesehensten ihres Faches, und dem Siegener Publikum ist sie ein Begriff: Denn Carin Levine war mit von der Partie, als 2001 Studierende der Siegener Universität das Museum für Gegenwartskunst einweihten - wie eine Rattenfängerin lockte und lotste sie seinerzeit Hunderte von Interessierten mit ihren Flötenklängen durch die neuen Kabinette, Treppenhäuser und Hallen. Seither ist sie immer einmal wieder in Siegen zu Gast gewesen. Bei ihrem jetzigen Besuch hat sie Solowerke mit und ohne Elektronik im Gepäck, die wirkungsvoll die ganze Bandbreite heutigen Flötenspiels mit all seinen unterschiedlichen Klangfarben, Spieltechniken und Atmosphären präsentieren.

Carin

Foto: Knut Lohmann

Freitag, 26. Januar 2018, 14 Uhr, Musiksaal der Universität

Workshop Querflöte

Carin Levine

Donnerstag, 1. Februar 2018, 21 Uhr, Museum für Gegenwartskunst

...ALLES IM FLUSS...

Klänge zur Ausstellung "Takako Saito"

Performance von Studierenden der Universität Siegen

Leitung: Martin Herchenröder und Marco Hoffmann

Takako Saito war mit dabei, als sich Anfang der Sechziger Jahre in New York die "Fluxus"-Bewegung in aufsehenerregenden Performances bemerkbar machte, und seither hat sie durch ihr vielfältiges kreatives Werk, das viel Raum für Phantasie und Interaktion lässt, über Jahrzehnte im Sinne des Fluxus weitergearbeitet. Das Siegener Museum für Gegenwartskunst widmet ihr im Winter 2017/18 eine Retrospektive, und zu der werden Musikstudierende der Universität Siegen eine Performance entwickeln, die auf Saitos Kunst reagiert. Das liegt nahe, nehmen doch manche von Saitos Objekten wie die "Silent Music" sogar schon im Titel auf Musik Bezug. Was den Hörer erwartet? Zwischen "Stiller Musik" und "Lauter Kunst" scheint im Fluxus alles möglich...

Saito

Donnerstag, 19. April 2018, 20 Uhr, Musiksaal

stille laute - laute stille

Musik von Roman Haubenstock-Ramati

Studierende des Fachs Musik

Leitung: Thorsten Wagner

In verschiedenen Werkgruppen entwickelte Roman Haubenstock-Ramati seit Ende der 1950er Jahre seine ihm eigene Form der ‚musikalischen Grafik’. Nach seinen eigenen Worten ist dabei die Tatsache entscheidend, dass "die abstrakte Form eines Bildes durch das zeitgebundene musikalische Denken entstanden ist". Wie auch bei vielen anderen Formen unbestimmter, nicht durch konventionelle Notation bestimmter Musik wird der Interpret zur entscheidenden, Klänge und Klangverbindungen festlegenden Instanz – er übersetzt das grafisch Notierte in konkrete musikalische Handlung. Studierende des Fachs Musik unter der Leitung von Thorsten Wagner stellen sich nun dieser Aufgabe und präsentieren das Ergebnis ihrer Überlegungen und ihrer Arbeit: Inwieweit werden sie auf den musikalischen Horizont des Komponisten eingehen, auf den musikalischen Entstehungskontext der Stücke, inwieweit wird ihre eigene Erfahrung, ihr musikalisches Gedächtnis und die Aktualität ihrer Handlung zum entscheidenden Gestaltungsmoment?

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Donnerstag, 7. Juni 2018, 20 Uhr, Musiksaal der Universität

HOMMAGE À ISANG YUN

Friedrich Gauwerky, Einführung und Violoncello

Isang Yun, der koreanische Komponist, der einen großen Teil seines Leben in Berlin verbrachte, verbindet die Kompositionstechniken der europäischen Avantgarde mit asiatischem Musikdenken, das für seine Ideenfindung zentral geblieben war, und so entsteht in seinem Werk aus diesem spannungsvollen Schnittfeld der Kulturen eine Musik zwischen West und Ost. Der Cellist Friedrich Gauwerky, einer der bedeutendsten Anwälte zeitgenössischer Musik unserer Zeit, hat zum hundertsten Geburtstag des Komponisten ein musikalisches Portrait entworfen, in dem neben Yun selbst auch Wegbereiter und Schüler zu Wort kommen. Er wird den Abend spielen und beredt wie kompetent moderieren.

Gauwerky_II

Foto: Martin Herchenröder

Montag, 18. Juni 2018, 20 Uhr, Musiksaal der Universität

UNCLE SAM'S ORCHESTRA

Ein Abend mit Samuel Adler (Professor emeritus Eastman School of Music / Juilliard School of Music)

Studierende des Fachs Musik musizieren Werke von Samuel Adler

Samuel Adler, Vortrag mit Musikbeispielen

Adler

Über 300 Kompositionen umfasst sein Werkkatolog, zu seinen Interpreten zählen große Orchester, Ensembles und Solisten auf der ganzen Welt, und unter seinen Schülern finden sich die Namhaftesten der jüngeren amerikanischen Moderne: Samuel Adler ist mit 90 Jahren einer der ganz Großen der amerikanischen Neuen Musik. Geboren als Sohn des Kantors an der Hauptsynagoge von Mannheim, gelang es ihm kurz vor dem Krieg, mit seiner Familie vor den Nationalsozialisten in die USA zu fliehen. Dort studierte er u.a. beim ebenfalls emigrierten Paul Hindemith Komposition. Nach dem Krieg kam er zurück nach Deutschland - jetzt als amerikanischer Soldat, der mit seinem neugegründeten Orchester ("Uncle Sam's Orchestra") in den zerstörten Städten Nachkriegsdeutschlands Konzerte gab und damit zur Versöhnung zwischen Deutschen und Amerikanern beitrug. Jetzt kommt er zum wiederholten Male als Gastprofessor an die Siegener Universität, wo er ein Wochenende lang mit den Musikstudierenden seine eigenen Werke erarbeitet. Zum Abschluss präsentieren die jungen Musikerinnen und Musiker Adlers Stücke in einem Konzert, und der Meister selbst wird in einem Vortrag mit Musikbeispielen über einige Kompositionen sprechen, die ihm besonders wichtig sind. Die Begegnung mit diesem charismatischen Musiker, Menschen und Zeitzeugen verspricht ein unvergessliches Erlebnis für alle zu werden, die die Gelegenheit haben, dabeizusein!

Samstag, 23. Juni 2018, 20 Uhr, Martinikirche

In Zusammenarbeit mit dem Bachchor Siegen

HAMLET

Orgel - Schauspiel - Tanz

The Davidsson Organ and Dance Collaborative (Göteborg - Helsinki - Kopenhagen - Stockholm)

Es ist eines der interessantesten Orgelprojekte dieses Jahrzehnts und sorgte im Sommer 2016 auf der jährlichen nationalen Zusammenkunft der American Guild of Organists in Houston, TX für Furore: Die Davidsson Dance Organ and Collaborative um den charismatischen Organisten Hans Davidsson und seine Söhne, die Tänzer Gabriel und Jonatan Davidsson, haben William Shakespeares berühmtes Drama um den dänischen Köngissohn in eine Fassung für Tänzer und Schauspieler gebracht. Das Besondere daran: Getanzt wird zu Klängen zeitgenössischer und barocker Orgelmusik - live. Jetzt kommt das faszinierende Projekt in die Siegener Martinikirche und stellt die alte, bedeutsame Frage: Sein oder Nichtsein?

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Donnerstag, 15. November 2018, 20 Uhr, Apollo-Theater

In Zusammenarbeit mit dem Apollo-Theater Siegen

WINTERREISEN

Musik von Valery Arzoumanov, Claude Debussy, Martin Herchenröder und Wolfgang Amadeus Mozart

Ensemble Hélios, Paris

ensemble helios

Freitag, 16. November 2018, 10-14 Uhr, Musiksaal und Jazzkeller der Universität

Workshop Flöte und Streicher mit Mitgliedern des Ensemble Hélios, Paris

Die Veranstaltungen im "Studio für Neue Musik" werden in diesem Jahr unterstützt durch

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