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Aktuelle Veranstaltungen

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 20 Uhr, Musiksaal der Universität Siegen

EMMY RUBENSOHN ZU EHREN

Konzert zur Ausstellungseröffnung EMMY RUBENSOHN der Universitätsbibliothek Siegen

Lieder und Klaviermusik von Dimitri Mitropoulos, Alma Mahler-Werfel und Ernst Krenek

Brieflesungen aus der Korrespondenz Emmy Rubensohns

L’aura serena:

Julia Spies, Mezzosopran

Laura Schwind, Klavier

aura

Emmy Rubensohn (1884–1961), hochgebildet, feinfühlig und kulturinteressiert, wirkte besonders im Deutschland der ‘20er und ‘30er Jahre und in den USA der Nachkriegszeit als eine Musikmäzenin, der Musiker und Komponisten wie Dimitri Mitropoulos oder Ernst Krenek viel verdankten. Mit Briefen und Musikwerken, die im Umfeld Rubensohns entstanden, beleuchtet das Programm des Liederabends die Charaktere und die Kulturlandschaft beider Lebensphasen. Besonders intensiv zeigt sich dabei die Tiefe und Wärme der Beziehung zwischen Rubensohn und Krenek, deren Lebens- und Arbeitsfäden sich immer wieder aufs Neue verweben. Nebenbei lässt diese Freundschaft, oft in der Schwebe zwischen privat und geschäftlich, plastisch werden, wodurch kulturelle Schöpfungsprozesse mitunter beeinflusst und gelenkt werden.

Freitag, 9. November 2018, 20 Uhr, Musiksaal der Universität Siegen

TRENCH CODE

Musik von Yannis Kyriakides, Frederic Rzewski, Emanuel Wittersheim und Tamon Yashima

consord, Münster

Eintritt: 10 € / erm. 6 €

consord

Das Münsteraner Ensemble consord hat sich seit 2016 als Ensemble für Neue Musik mit eigenen Konzerten und Workshops sowie durch Einladungen zu Festivals einen Namen machen können. Die Einbeziehung von Live-Elektronik und E-Gitarre machen es einmalig in der Ensemble-Landschaft NRWs. Ziel der aktuell 14 Mitglieder ist immer ein kammermusikalisches Zusammenspiel. In diesem Konzert kommt dieser Anspruch besonders zur Geltung, denn allen Stücken ist gemeinsam, dass sie interaktive Partituren zur Grundlage haben. So sind die Musiker auch an der Generierung der Stücke beteiligt. Frederic Rzewski lässt in seinem Stück "Holes" im Wechsel zwischen notierten Passagen und „games“ die Musiker mittels eines umfangreichen Signalsystems an der Gestaltung des Stücks teilhaben. Tamon Yashima erforscht in seinem neuen Werk für verstärkte improvisierende Solisten (Bass-Oboe, Bassklarinette, E-Bass + Effektgeräte) und Ensemble die Wechselwirkung zwischen Improvisationskonzepten und ausnotierter Komposition. Das Ensemble reagiert aus einem Fundus mobiler Elemente auf die frei improvisierenden Instrumentalisten und umgekehrt. Emanuel Wittersheim thematisiert mit seinem neuen Werk die Interaktion zwischen Musiker und Computer. Die Musiker müssen auf Elektronik, die sie selber durch ihre Instrumente steuern, reagieren, ohne dass sie (oder der Komponist) im Vorfeld genau wissen, was der Computer an Klängen generieren wird. So entsteht ein Wechselspiel von Aktion und Reaktion, ein chaotisches System, das – einmal angestoßen - seinen ganz eigenen, unvorhersehbaren Verlauf nimmt. Zur 100-Jahr-Feier des Endes des 1. Weltkriegs bekommt Yannis Kyriakides’ Stück "trench code" eine besondere Aktualität: Kyriakides entwickelt in "trench code" drei interaktive Videos die den Musikern als Partitur dienen. Ausgangsmaterial sind Codebücher aus dem 1. Weltkrieg, die von amerikanischen, britischen und deutschen Soldaten genutzt wurden.

Donnerstag, 15. November 2018, 20 Uhr, Apollo-Theater Siegen

In Zusammenarbeit mit dem Apollo-Theater Siegen

WINTERREISEN

Musik von Claude Debussy, Graciane Finzi (DE), Martin Herchenröder (DE), Jean-Ives Malmasson (DE) und Wolfgang Amadeus Mozart

Ensemble Hélios, Paris

Ensemble Helios

Freitag, 16. November 2018, 10-14 Uhr, Musiksaal der Universität Siegen

Workshop Flöte mit Christel Rayneau, Paris

Donnerstag, 17. Januar 2019, 19 Uhr, Nikolaikirche Siegen

In Zusammenarbeit mit der Kantorei Siegen

KOSMOS

Eine halbe Stunde Orgelmusik

Werke von Johann Sebastian Bach, Bengt Hambraeus und Martin Herchenröder

Martin Herchenröder, Einführung und Orgel

MH20185

Foto: Mustafa Kizilcay

Wie kein anderes Instrument hat man die Orgel wegen ihrer Größe, Klangmacht, Objektivität und Universalität immer schon mit der Dimension des Kosmischen in Verbindung gebracht. Das Konzert öffnet das ästhetische Teleskop weit und bringt drei Musikwerke aus verschiedenen Epochen zusammen, die dies auf unterschiedliche Weise widerspiegeln – Bachs Fuge in dem Anspruch, aus dem Mikrokosmos eines Themas einen Makrokosmos an Beziehungen und Kombinationsmöglichkeiten zu schaffen, Hambraeus‘ Nebulosa in direkter Anspielung auf einen Sternennebel, Herchenröders Fantasie in assoziativer Bezugnahme auf kosmische Wirbel und Sonnenwinde. "Eine halbe Stunde Orgelmusik" ist ein Konzertformat, das die Kantorei Siegen und das Studio für Neue Musik der Universität einmal jährlich gemeinsam anbieten: Eine kurze Einführung öffnet Hörperspektiven, anschließend erklingen Musikwerke aus alter und aus neuerer Zeit zu einem gemeinsamen Thema.

Sonntag, 12. Mai 2019, 18 Uhr, Nikolaikirche Siegen

In Zusammenarbeit mit der Kantorei Siegen

NOCTURNE IN BLACK AND GOLD

Orgelmusik von William Albright (Europäische Erstaufführung), Sydney Hodkinson und Martin Herchenröder

Douglas Reed (New York), Orgel

Whistler

James Abbott McNeill Whistler (1834-1903): Nocturne in Black and Gold - The Falling Rocket (ca. 1875)

William Albright (1944-1998) galt unter seinen Zeitgenossen als einer der originellsten und experimentierfreudigsten und doch gleichzeitig auch blutvollsten Komponisten Amerikas – in seiner Musik finden scheinbar so gegensätzliche Phänomene wie kratzige avantgardistische Klangballungen und sanfte Wagnerzitate, quasi-barocke Choräle und ekstatische Ragtimes zusammen, und all dies fügt sich in einen eigenwilligen Personalstil, der bei aller vermeintlichen Heterogenität doch eine ganz eigene Handschrift und Charakteristik hat. Wie eine kleine Sensation mag es anmuten, dass nun, zwanzig Jahre nach seinem frühen Tod, ein kompletter, bisher unbekannter Orgelzyklus auftaucht – drei farbenprächtige, vielfältige Sätze, die sich an Nocturnes genannten Bildern des amerikanischen Malers James Abbott McNeill Whistler orientieren. Nachdem die Uraufführung kürzlich in den USA stattfand, kommt die Europäische Erstaufführung nun in die Siegener Nikolaikirche, gespielt vom Douglas Reed, dem weltweit besten Kenner von Albrights Orgelmusik, der sein Programm mit ebenfalls visuell inspirierten Werken von Sidney Hodkinson und Martin Herchenröder ergänzt.

Donnerstag, 6. Juni 2019, 20 Uhr, Musiksaal der Universität

Musik der Zeit kommentiert - II

BLUES IN THE NIGHT

George Crumbs "Eine kleine Mitternachtmusik" im Portrait

Marco Hoffmann, Vortrag und Klavier

whistler1877

James Abbott McNeill Whistler (1834-1903): Nocturne (1877)

Die Nacht als mystisch umwobener Klangraum spielt in vielen Stücken George Crumbs (*1929) eine Rolle. Meist evoziert sie eine Sphäre des Unvertrauten, die Hand in Hand mit den einfallsreichen und explorativen Partituren des US-amerikanischen Komponisten zu gehen scheint. In seinem 2001 entstandenen Klavierstück Eine Kleine Mitternachtmusik umschweift Crumb auf originelle Weise ein Thema des Jazzpianisten Thelonious Monk – die dunkel leuchtende Melodie des Standards ‘Round Midnight' bildet das Gravitationszentrum der assoziationsreichen Nachtfantasie, bleibt dabei aber nicht das einzige fremde Gestirn, welches Crumb in seiner Umlaufbahn streift. Der Portraitabend widmet sich dem Stück auf zweierlei Weisen: Die vielfältigen gedanklichen Resonanzräume der Musik werden zunächst in einem Vortrag anschaulich ausgemessen, direkt darauf schließt sich eine vollständige Aufführung an – als Lockruf für den Nachteinbruch.

Mittwoch, 10. Juli 2019, 21.30 Uhr, Erfahrungsfeld Schönundgut, Siegen

Klaus-Hoppmann-Weg 1

NACHT RAUM SCHATTEN MUSIK

Eine Performance aus Architektur, Licht und Musik

Studierende der Fächer Architektur und Musik der Universität Siegen

Leitung: Professor Ulrich Exner (Architektur) und Martin Herchenröder (Musik)

whistler black gold

James Abbott McNeill Whistler (1834-1903): Nocturne: Black and Gold - The Fire Wheel (1875)

Sonntag, 10. November 2019, 10.45 Uhr, St. Jospeh, Siegen-Weidenau

DAYLIGHT

Neue Orgelmusik

Werke von Bengt Hambraeus, Martin Herchenröder, Michael Ostrzyga (DE) und Isang Yun

Martin Herchenröder, Orgel

Die Veranstaltungen im "Studio für Neue Musik" werden in diesem Jahr unterstützt durch

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